Im September 2019 entschloss ich mich auf Grund eines drohenden Burn-out vorzeitig in den Winterschlaf zu gehen. Aber bevor ich es mir in meiner Höhle kuschlig bequem mache, geht mein letzter Gang immer an den Briefkasten. Und als ich den folgenden Brief herausnahm, ist beim Durchlesen beinahe mein Mützchen weg geflogen.

Aber lest selber:

Als ich den Namen „Bernd Ufermann“ las, wußte ich, zu dieser Verabschiedung muss ich egal ob mein zweitklassiger Chaffeur meint, die Strecke sei schon etwas weit. Aber der Fregattenkapitän Bernd Ufermann hat mir vor Jahren zu vielen tollen Abenteuern verholfen. Wir schipperten einen Tag mit dem Mehrzwecklandungsboot „Lachs“ durch die Kieler Förde, ich durfte mit einer Transall fliegen und schließlich auch noch ein hoch geheimes Geheim U-Boot besuchen. 

Wenn ihr auf das jeweilige Bild klickt kommt ihr direkt zu den Abenteuern, die mir mein Freund vermittelt hat.

Die kleine Strecke von kanpp 1.000 km sind nun wirklich nicht zuviel um einen Freund zu besuchen. Nur sollte man (Bär) nicht zu schnell fahren. Das Radarbild ist gelungen und 121 km sind ja auch nicht  all zuviel. O.k. es war eine Spielstraße.

Als wir in Eckernförde ankamen, war mein Fahrer unverständlicher Weise etwas platt – er ist auch nicht mehr der Jüngste – während ich die letzten Strahlen in der Eckernförder Bucht genoss.

Standesgemäß war für mich namentlich ein Sitzplatz reserviert. Aber bevor ich die Veranstaltung genoss, musste ich noch einen Soundcheck vornehmen. 

Hier seht ihr ganz viele Nicht-Teddys, die ihren Chef verabschieden. Über die eigentliche Veranstaltung habe ich keine Fotos gemacht. Das hätte gestört und schließlich sollte meine Freund alles ungestört genießen können.

Als dann noch das Marinemusikkorps Kiel mächtig La-La gemacht hat ist es mir spätestens bei der Nationalhymne an die Nieren gegangen – es war beeindruckend!

Nach der sehr ergreifenden Verabschiedung ging es jetzt zum eigentlich wichtigen Teil – Schnittchen fassen.

Das ich der Erste am Kalten Büffet war, war wirklich ein reiner Zufall.

Nachdem für alle normalen Nicht-Teddy die Veranstaltung beendet war, wurde mir eine sehr große Ehre zu teil. Ich durfte mit der Familie Ufermann und absolut engsten Freunden noch in ein nahe gelegenes Cafe um den Tag zu beenden.

Die folgenden Bilder habe ich in einer Nacht- und Nebelaktion dem Fotograf der Marine gemopst, als einen Moment nicht aufpasste. Rechts und links vom Bild ist ein kleiner grauer Pfeil. Auf den klicken und dann kommt das nächste Bild (hoffentlich).

Kapitän Ufermann mit Ehefrau, Familie und engsten Freunden – und ich war dabei!

Dies ist die stolze Hundedame „Gazouni Shams an Nahar“ und Mutter von „Achat Rafi Mirage of Eagle“

Ich bin „Rafi“ und werde ab sofort dem alten Seebären jede Menge Zeit und Nerven kosten.

Wie ihr wisst, bin ich ein knallharter Teddy. Aber trotzdem möchte ich dem Nicht-Teddy Bernd ein paar persönliche Wort schreiben:

Du hast mir zu tollen Abenteuern verholfen. Das werde ich nicht vergessen. Ich habe Dich als einen ganz tollen Nicht-Teddy kennen gelernt, der auch mal Fünfe grad sein lassen kann. 

Ich wünsche Dir jetzt einen neuen tollen Lebensabschnitt. Bleibe gesund  und verbringe viele glückliche Stunden mit Deiner Familie.

Und langweilig wird es dir bestimmt nicht, denn am Montag kommt Nachwuchs ins Haus, ein paar Wochen Alter  Afghanen-Welpe.

Dein Tadäus Teddy

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