Wolf- und Bärenpark

Besuch im Wolf- und Bärenpark

Als ich erfuhr, dass ich den Wolf- und Bärenpark besuchen durfte, dachte ich mir, naja  dass bekomme ich locker hin.

Aber was ich dort alles erfahren und erlebt habe, hat mich traurig und wütend gemacht.

Logo Bärenpark

Zunächst begann es ganz harmlos. Wobei harmlos?

„Hallo Mädels, ich möchte euch ja nicht beunruhigen, aber dort kommt ein großer Zottelbär!“

Rechts im Bild seht ihr Sabrina Schröder, die sich über zwei Stunden Zeit nahm und mir alles im Park erklärte.

Links seht ihr Alex, meine neue Haus- und Hoffotografien.

Einen Tag vor meinem Besuch war die Bären Biggi gestorben. Und ich konnte eine gewisse Trauer im Park feststellen. Ihre Lebensgeschichte zu hören, war sehr sehr traurig.

Zusammen mit ihren Geschwistern BEA und BODO wurde sie 1991 in einem Tierpark geboren. Tagsüber vegetierten sie auf 150 qm Betonboden, liefen im Kreis, wurden von Besuchern gefüttert. Nachts wurden sie hinter Gittern eingesperrt, an denen sie sich die Zähne abwetzten. Sie konnten aus diesen Zuständen gerettet werden und am 14. Mai 2012 kam das Geschwistertrio schließlich  in den Bärenpark Schwarzwald.

Der alternativen Wolf- und Bärenpak ist überhaupt nicht mit einem Zoo zu vergleichen. Hier werden keine Tiere gezüchtet, sondern in erster Linie werden Bären und Wölfe, die woanders unter richtig dreckigen Bedingungen leben mussten, aufgenommen. Und hier bietet man ihnen ein Umfeld, das sich die Tiere ihre ganzes qualvolles Leben gewünscht haben.

Schaut euch den Bär Bodo genau an. Ihr seht, dass er im Kopf eine Vertiefung hat. Die stammt daher, dass er sein bisheriges Leben in einem Käfig verbringen musste und er sich immer den Kopf an den Stangen rieb, bis  sich die Vertiefung gebildet hatte.

Und dann schaut euch an, wie schön die beiden kleine Bären in ihrem artgerechten Umfeld spielen.

Diese beiden Wölfe dürfen ihre letzten Jahre im Wolfs- und Bärenpark verbringen. Auch sie hatten bisher keine schönes Leben.

Zum Abschluss des Besuches war für mich klar, ich muss mit meinen bescheidenen Möglichkeiten helfen. Obwohl ich nur sehr wenig Taschengeld bekomme, habe ich eine Patenschaft für eine alte Bärin übernommen.

Hier seht ihr, wie ich die Patenschaftsverpflichtung unterschreibe.

Meine Patenschaftsurkunde werde ich in nächste Zeit auch hier veröffentlichen.

Je mehr Sabrina mir erzählte, um so wütender wurde ich auf euch Menschen. Ihr sperrt Tiere ein, haltet sie in engen Käfigen und manche Tiere hatten noch nie Naturböden unter ihren Pfoten. Ihr besucht Zoos und seht das wunderschöne Raubtiere eingesperrt sind.

Ich bin so wütend und ich Frage mich, woher nehmt ihr euch das Recht die Tiere so zu behandeln?

Schämt Euch!

Diese tolle Urkunde erhielt ich vom Wolf- und Bärenpark.

Ich darf mich jetzt offiziell ehrenamtlicher Botschafter des Wolf- und Bärenpark Schwarzwald nennen.