Hochseilartist

Hochseilartist

Man, man, man als berühmtester Teddy der Welt muss ich wirklich einiges durch machen!

Als ich nämlich erfuhr, dass  eine der bedeutendsten Aristen- und Gauklerdnystien der Welt  in meiner Nähe auftraten, habe ich die Familie Traber einfach angerufen und gefragt ob sie mich nicht in ihre Show mit einbauen können. Die Reaktion am Telefon war toll, ich musste nicht lange erklären, Falko Traber meinte: „Klar, das machen wir“.

Bereits im Jahr  1512 (!) wurde die Familie Traber in einer Urkunde mit ihren Kunststücken erwähnt. Links im Bild seht ihr Falko Traber, der mich zu seinen atemberaubenden Vorführungen mit nahm. Falko Traber ist mehrfacher Weltrekordhalter auf dem Hochseil und wird natürlich auch im Guinness Buch der Weltrekorde aufgeführt.

Eigentlich hatte ich vor, mit Isabel auf den „Peitschenturm“ zu gehen. Als ich aber sah, dass sie ihre Kunststücke in einer Höhe von 52 Meter durchführte, habe ich kopfschüttelnd abgesagt. Ich bin zwar mutig, aber nicht lebensmüde.

Bevor ich mich in Falko Trabers Hände gab, überprüfte ich natürlich ob auch alle Seilwinden feste angezogen waren. Aber seine Truppe hatte alles vorbildlich aufgebaut. Probehalber habe ich mich unter die Enduro Maschine von Falko gesetzt. Er meinte aber: „Nichts da, Du Hasenfuß, Du kommst mit auf das Motorrad“

Und dann hat mich der König des Hochseils tatsächlich mit auf sein Motorrad genommen und ich durfte es mir ganz bequem auf dem Lenker machen. Übrigens stand das Motorrad nur auf einem 12 mm breiten Stahlseil. Ich hatte schon die Hose voll, bevor es überhaupt los ging. Unter dem Motorrad hing ein Stahlgestell, in dem Isabel saß. Zu dritt sind wird dann das Hochseil hochgebrettert.

Mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit fuhr uns Falko Traber in Richtung des Peitschenturms. Wie es mir ging beschreibe ich euch lieber nicht.

Selbst ihr Nicht-Teddys könnt euch vorstellen, dass ich auf das folgende Bild mächtig stolz bin. Der König des Hochseils zusammen mit dem berühmtesten Teddy der Welt. Mehr geht wirklich nicht.

Als wir zu dritt das Stahlseil rückwärts  runtergefahren sind und ich allmählich wieder den Boden erkennen konnte, bekam ich normalen Blutdruck und ich hatte auch wieder Puls.

Vielen Dank an Falko Traber, der mich mitgenommen hat und ich ein unvergessenes Abenteuer erleben durfte. Wenn ihr mehr über die Truppe erfahren wollt, geht einfach auch ihre Homepage; hier anklicken