Blindenführhunde

Blindenführhunde

Was sprichst Du da, „Alex“, du alte Flatterhupe? Hunde die Menschen führen? Das muss ich mir anschauen.

Also ging es mit meinem hauseigenen Chauffeur nach Allschwill in die Schweiz. Ihr wisst, die Schweiz liegt zwischen dem Nord- und Südpol. Dort ist die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde, Markstallstrasse 6, CH-4123 Allschwil.

Etwas erschrocken war ich, als ich hörte, dass auf der Anlage 3 Katzen lebten. O.k. dachte ich, die Überlebenschance einer Katze bei 20 bis 40 Labradors dürfte so groß sein, wie die Lebenserwartung einer ausgewachsenen Eintagsfliege. Aber „Giusi“ (ihr wißt, sie ist älter als Ronny) und „Ronny“ versicherten mir, dass die Katzen nicht wöchentlich ersetzt werden müssen, sondern dass die Miezen schon über 7 Jahre alt sind. Fotografieren konnte ich sie nicht, weil sie gerade auf Tour waren – vermutlich Labradors ärgern.

Blindenführhunde
Die beiden netten Verwaltungsdamen ließen natürlich nicht die Gelegenheit aus, mit dem berühmten Tadäus Teddy auf ein Bild zu kommen.

Als richtiger Teddy wollte ich natürlich auch mal so ein Führgestellt tragen. Für das erste war ich etwas zu schmal. Als ich mich dann aber mit Original-Labrador-Futter stärke, hat es mir doch schließlich gepasst.

Im Freigehege bekam ich es gleich mal mit einer ganzen Herde Labradors zu tun. Und da das Tagesmotto dieser Bande war „lasst uns mal den Teddy fressen“ brachte ich mich lieber in Sicherheit.

Ein weitere Höhepunkt kam noch zum Schluss, als ich mit Xendi, und ihrem sieben Wochen alten Welpen Ombra im Schatten eines Baumes spielen durfte. Ich genoss einfach die 1 ½ Hunde und freute mich über mein Dasein.

Als ich nach 3 ½ Stunden die Anlage verließ, tat ich dies mit großem Wehmut.
Ich habe „Guisi“ und „Ronny“ zusammen mit ihren Labradors „Basil“ und „Boyan“ wirklich tief in mein Herz eingeschlossen und bedanke mich noch mal ganz herzlich bei ihnen für die Zeit, die sie mir geschenkt haben.

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