Augsburger Puppenkiste

Besuch bei der Augsburger Puppenkiste

Mein Chauffeur, ein etwas in die Jahre gekommener, aber immer noch sehr gut aussehender Herr, erzählt mir bei jeder Gelegenheit, wie toll doch früher das Fernsehen war. Hierbei berichtet er mir immer wieder von den spannenden  Abenteuern des Kater Mikesch und den anderen Puppen der Augsburger Puppenkiste. Ich dachte mir, dass schaue ich mir lieber selber an und ließ mich nach Augsburg zur Puppenkiste fahren.

Zu meiner großen Überraschung wurde ich vom Chef, der Puppenkiste, Klaus Marschall,  persönlich empfangen. Das war schon eine Ehre für mich. Klaus erkannte mit seinem fachmännischem Blick sofort, dass ich ein ganz besonderer Teddy bin. Und dann nahm sich Klaus tatsächlich die Zeit und machte eine persönliche Führung mit mir durch das Museum der Augsburger Puppenkiste.

Natürlich waren die Puppen ziemlich aufgeregt, als sie erfuhren, dass der berühmteste Teddy der Welt sie besuchte. Besonders aufdringlich war die Dame rechts von mir, die sich als Angela M. ausgab und so lange ihre Raute machte, bis ich bereit war, ein Foto mit ihr zu machen.

Bei alle den Marionetten bin sogar ich ins Schwärmen gekommen. Schaut euch nur mal diese durchtrainierten Figuren der Blechbüchsenarmee an. Gegen diese Armee ist wirklich kein Kraut gewachsen.

Von Klaus erfuhr ich während der Führung, dass ein Puppenspieler etwa 6 Jahre braucht, um eine Marionette der Augsburger Puppenkiste perfekt zu bewegen. An einer Puppe hängen mindesten 10 Fäden, manchmal auch 18 und mehr. Als die Führung mit ihm beendet war, durfte ich in Ruhe alles fotografieren. Hier seht ihr wunderschöne Puppen die in Handarbeit gefertigt wurden.

Die Puppen hier sind aus der Fernsehsendung „Urmel aus dem Eis“. Und wenn ich mir die Puppen anschaue, verstehe ich, warum mein in die Jahre gekommener Chauffeur so ins Schwärmen kommt, wenn er sie sieht.

Und selbst den Jüngeren unter euch wird der Fernsehmehrteiler „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ vielleicht etwas sagen. Hier seht ihr die Originalfiguren.

Während der Führung ermöglichte mir Klaus, dass ich zusammen mit dem berühmten „Kater Mikesch“ fotografiert werden konnte.

Hier seht ihr weiteren Puppen, die einfach nur schön sind.

Ich kann allen Nicht-Teddys nur dringend empfehlen, die Augsburger Puppenkiste zu besuchen. Das Museum ist nur ein Teil der „Kiste“. Täglich finden dort Veranstaltungen/Führungen  statt. Geht einfach mal auf diesen Link
http://www.augsburger-puppenkiste.de/
und dann ab nach Augsburg.
Ein ganz besondere Dank geht an Klaus, der sich für mich Zeit genommen hat.